Dombauhütte 11.05.2015

Dombauhütte 11.05.2015

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18 Frauen und ein junger Mann nehmen an der beeindruckenden Führung teil.

Jérôme Zahn (Dombauhüttenmeister seit April 2012) begrüßt uns, Sebastian Wimmer und sein Kollege (Mitarbeiter der Dombauhütte) zeigen uns erst mal die „Hütte“ in der die einzelnen auszutauschenden Teile gefertigt,  gehauen werden. Wir sind tief beeindruckt.

Das Staatliche Bauamt Passau ist auf Grundlage des Bayerischen Konkordats von 1924 für den Bauunterhalt an den gotischen Bauteilen des Doms St. Stephen verantwortlich.

1928 wurde die Dombauhütte gegründet und mit den aufwendigen Sanierungsarbeiten begonnen.

Mit dem Aufzug am gotischen Ostchor fahren wir nach oben. Hier sehen wir wo die neuen Teile schon eingebaut bzw. noch eingesetzt werden.

Auch sehen wir an einer Stelle die verschiedenen Schichten die über die Jahre an der Fassade angebracht wurden. Der Dom war einheitlich hellgrau (Gotik), später weiß (Barock), ockerfarben (Historismus) und schließlich natursteinsichtig (20. Jh.). Wie eine Befunduntersuchung 1994 ergab. Nach dem Brand 1662 (und 1680) und dem barocken Wiederaufbau wurde der Schlammüberzug zweifach wiederholt. (aus Dombauhütte 1990 – 2000 Seite 66 und 76)

Weiter geht’s nach oben. Auf dem Dach genießen wir den nicht alltäglichen Blick über die Altstadt, zum Oberhaus und über den Inn nach Maria Hilf. Dann gehen wir in den Dachstuhl sehen die Fernorgel und am Ende durch die Fenster auf den Domplatz. Wir sind alle überwältigt von diesen sonst verborgenen Ansichten.